Mit dem Umbau der Tgesa Romana wurde ein traditionsreiches Hotel im Bündner Savognin neu interpretiert und in ein zeitgemäßes Berggasthaus mit Ferienwohnungen, Restaurant und Veranstaltungsort transformiert. Das Projekt folgte einem klaren Leitgedanken: Tradition trifft Moderne – getragen von einer einheimischen Gastgeberfamilie mit Blick in die Zukunft. Die neue Tgesa Romana vereint Restaurant, Ferienwohnungen und Eventlocation unter einem Dach.

Mitten im Dorfkern sind seit Februar 2026 sechs renovierte Ferienwohnungen bezugsbereit. Hell gestaltet, natürlich materialisiert und mit Liebe zum Detail eingerichtet, verbinden sie behagliches Wohnen mit zeitgemäßem Komfort. Zur Auswahl stehen Wohnungen mit zweieinhalb oder dreieinhalb Zimmern sowie die großzügige Einheit Piz Toissa mit drei Schlafzimmern, offenem Wohnbereich mit voll ausgestatteter Küche, zwei Bädern und Balkon.

Parallel dazu wurde der gastronomische Bereich neu geordnet. Ein zentraler Eingriff betraf die Repositionierung der Küche vom Obergeschoss ins Erdgeschoss, wodurch effiziente Betriebsabläufe sowie eine direkte Anbindung von Küche und Restaurant geschaffen wurden. Gleichzeitig rückte der Holzofen ins Zentrum der Gaststube und der Speisekarte. In der Pizzeria & Bisteccheria werden seither knusprige Pizzen aus dem Holzofen sowie hochwertige Grillspezialitäten vom Holzkohlegrill serviert. Über dem Gastraum setzt die von Innenarchitektin Doris Ambühl konzipierte Sternendecke mit Holzelementen einen alpin inspirierten Akzent.

Ein begehbarer Weinkeller mit stimmungsvoller Atmosphäre ergänzt das genussvolle Gesamterlebnis. Sascha Gruber öffnet hier einen Teil seiner privaten Sammlung, ausgewählte Raritäten aus unterschiedlichen Regionen der Welt. Dank moderater Preisgestaltung steht der außergewöhnliche Weingenuss im Mittelpunkt. Besonders stimmungsvoll sind Apéros und Degustationen von vier bis sechs Personen.
Im ersten Obergeschoss entstand ein Rahmen für Events aller Art: Die neu gestaltete Steiva Segantini ist eine zeitgemäße Interpretation der traditionellen Bündner Stube und bietet als historischer Saal Platz für Veranstaltungen mit bis zu 40 Personen. Der Raum verweist auf den Maler Giovanni Segantini, der mehrere Jahre in Savognin wirkte, und versteht sich als flexibel nutzbarer Begegnungsort.
Die architektonische Leitidee der neu konzipierten Tgesa Romana verbindet traditionelle Bündner Baukultur mit einer klaren, reduzierten Formensprache: Holz aus der Umgebung, warme Naturtöne und präzise gesetzte Lichtakzente erzeugen eine Atmosphäre, die alpine Authentizität mit zeitgemäßer Klarheit verbindet.
Entwickelt wurde das Interior Design mit dem Zürcher Studio Roomdresser unter der Leitung von Doris Ambühl. Im Fokus stand eine ruhige, langlebige Gestaltung mit klarer Haltung – fernab eines inszenierten Alpenstils. Besonderes Gewicht hatte dabei die Zusammenarbeit mit lokalen Partnern und Handwerkern. Kurze Entscheidungswege, regionale Kompetenz und handwerkliche Präzision prägten die Umsetzung.

Mit dieser Transformation positioniert sich die Tgesa Romana als Haus für Gäste und Einheimische, die das Echte suchen: Authentisch, detailbewusst und regional verwurzelt – ein Beispiel dafür, wie sich Bestand, zeitgemäße Architektur und betriebliche Anforderungen zu einem stimmigen Gesamtkonzept verbinden lassen.

Tgesa Romana
Familie Gruber
Veia davos tga Clo 2
CH-7460 Savognin
tel: +41 81 684 15 44



