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Hotelpräsentationen

Kristberg – Leuchtender Dialog mit der Bergwelt

19/06/2026
4 Mins read
HOTEL-KRISTBERG–CHRISTIAN-BRANDSTAETTER0007

| Kompletter Neubau des Hotelgebäudes / 27 neu errichtete Suiten mit Panoramaverglasung / Living Lobby mit Rezeption, Lounge, Bar und Salon Lech (Open Kitchen) / neu gestalteter Restaurantbereich mit flexiblen Sitzzonen / großer Wellnessbereich mit Outdoorpools / Ruheraum mit freihängendem, polygonalem Kamin / Integration des Scotch Club als Dinner Club & Nachtlocation / Service- und Funktionsbereiche nahezu unsichtbar in den Berg eingebettet / Fotogalerie über vier Etagen im Sichtbeton-Stiegenhaus |

| Planung: cp architektur, Architekt Mag. arch. Christian Prasser,
Wien |

Fakten ▾

Fakten ▴

| Familiär geführtes, alpines Refugium seit 1966, als Egon Zimmermann – Abfahrt-Olympiasieger, Weltmeister und Lifestyle-Ikone – seinen Scotch Club eröffnete |

| Modern interpretierte Hommage an alpine Tradition und Sportlichkeit mit 27 exklusiven Suiten |
| MonteKristo SPA auf über 1000 Höhenmetern |

| Contemporary Alpine Cuisine mit regionaler und weltoffener Küche / Salon Lech als kulinarisches Wohnzimmer / Scotch Club mit 1970er-Jahre-Referenzen |

| „Instagrammable“ Goldfisch-Toiletten / kuratierte Foto­galerie zu Ehren von Egon Zimmermann |

Sinnliches ▾

Sinnliches ▴

Seit der Fertigstellung im Dezember 2025 präsentiert sich das Hotel Kristberg oberhalb von Lech als architektonisch geschärftes Ensemble. Ein Neubau mit 27 Suiten, eine großzügige Living Lobby mit Salon Lech und Open Kitchen, ein neu konzipierter Wellnessbereich mit Outdoorpools sowie die Wiederbelebung des legendären Scotch Club prägen das Haus neu – konsequent gedacht als „von innen nach außen leuchtende“ Architektur.

Alpiner Charme trifft Lifestyle und Tradition – das neue Hotel Kristberg in Lech am Arlberg vereint als besonderer Ort für Genießer alpine Eleganz mit zeitlosem Stil und herrlichen Naturerlebnissen.

Oberhalb des Dorfkerns von Lech am Arlberg erhebt sich das Hotel Kristberg als präzise komponierter Baukörper im Spannungsfeld von Massivität und Transparenz. Das architektonische Konzept von Architekt Christian Prasser basiert auf einem klar formulierten Prinzip: Kern und Hülle. Ein gestockter Sichtbetonkern bildet das statische und räumliche Rückgrat des Hauses, während eine leichte, transparente Außenhaut aus Glas und schwarz lasiertem Holz das Gebäude umspannt. Diese Konstruktion erzeugt eine bemerkenswerte Ambivalenz: Der Bau wirkt kraftvoll verankert und zugleich überraschend leicht. Vor der markanten „Schwarzen Wand“ verschmilzt die dunkle Holzfassade beinahe mit der alpinen Topografie. Architektur wird hier nicht als Fremdkörper verstanden, sondern als bewusste Setzung im Dialog mit Landschaft und Licht.

Wärme und Geborgenheit – die Gäste erwartet im Kristberg ein herzlicher Empfang. Moderner Lifestyle trifft auf ein besonderes Gespür für die Achtung der Vergangenheit.

Auch funktional zeigt sich die planerische Präzision. Servicebereiche und der legendäre Scotch Club sind nahezu unsichtbar in das Gelände eingebettet. Durch Aufschüttungen und gezielte Einschnitte entstehen Blickachsen, die den Innen- und Außenraum subtil verbinden. Drei augenartige Öffnungen im Bereich des Clubs wecken Neugier von außen und inszenieren von innen präzise gerahmte Ausblicke auf den Ort.
Im Inneren entfaltet sich eine zeitgemäße Interpretation alpiner Baukultur. Traditionelle Materialien wie Holz und Schindeln werden nicht folkloristisch zitiert, sondern abstrahiert und neu gedacht. Dunkler Sichtbeton trifft auf Eschenholz, dessen Farbigkeit je nach Raum variiert: hellbeige im Wellnessbereich, maronifarben in den Suiten, kaffeebraun in den öffentlichen Zonen. Ein tiefer Grünton zieht sich als verbindendes Element durch alle Ebenen und erinnert an Wald und Moos.

Der Salon Lech – das kulinarische Wohnzimmer als Ort, an dem alpine Leichtigkeit auf zeitgenössische Raffinesse trifft.

Die Living Lobby fungiert als räumliches Herzstück. Rezeption, Lounge, Bar und der Salon Lech mit Open Kitchen verschmelzen zu einer fließenden Raumlandschaft. Großzügige Verglasungen holen die Bergwelt unmittelbar ins Innere und erzeugen eine Weite, die für Lech ungewöhnlich offen wirkt. Kristalline Beleuchtungskörper setzen im Restaurantbereich Akzente und spiegeln sich in den Fensterscheiben scheinbar ins Unendliche. Maßgefertigte Sitzbänke mit hohen Rückenlehnen schaffen transparente, dennoch intime Zonen.

Vorhang auf für wunderbare Wohnwelten inmitten herrlicher Natur – heimische Materialien und moderne alpine Elemente schaffen eine Atmosphäre voller Wärme und Eleganz.

Die 27 Suiten sind konsequent auf den Landschaftsbezug ausgerichtet. Vertikale Holzlatten und filigrane Balkongeländer fungieren als Filter zwischen Privatheit und Panorama. Das dominierende maronifarbene Eschenholz wird durch grün strukturierte Wandoberflächen ergänzt, deren Haptik an Wälder erinnert. Organisch geformte, lang gezogene Leuchten schweben wie Lampions in den Räumen und sind von außen sichtbar – ein wesentliches Element des Konzepts vom „von innen nach außen leuchtenden Haus“.

Alpine Balance trifft Yoga, achtsame Bewegung und wohltuende Berührungen – ganzheitliches Wohlbefinden wird im Montekristo Spa zelebriert.

Der Wellnessbereich führt diese Idee atmosphärisch fort. Naturbelassene Schindeln, maßgefertigte Liegen und gezielt eingesetzte Grüntöne schaffen eine erdende Ruhe. Die Panoramafassade vor den Outdoorpools öffnet den Blick in die alpine Weite und verstärkt das Gefühl von Rückzug und Freiheit zugleich. Mittelpunkt des Ruheraums ist ein freihängender, polygonaler Kamin aus hell glasierter Keramik auf einer Basis aus Schwarzstahl. Wie um ein Lagerfeuer gruppieren sich Sitzstufen und Liegen – eine archaische Inszenierung im zeitgenössischen Gewand.

Im einzigartigen Scotch Club verschwimmen oft die Grenzen zwischen Bar und Restaurant. Geteilt werden hier nicht nur die Speisen – Fondue oder Austrian Soul Food, modern interpretiert –, sondern auch unvergessliche Momente.

Der legendäre Scotch Club verbindet Vergangenheit und Gegenwart. Einst Fixpunkt des Lecher Nachtlebens, wird er heute als Dinner Club neu interpretiert. Rostrote und lilafarbene Akzente, Cord- und Samtstoffe zitieren die 1970er-Jahre, während eine verchromte Spiegelwand Dynamik und Tiefe erzeugt. Ausgestellte Formel-1-Helme erinnern an die Zeit des internationalen Jetsets. Zwischen mosaikartigen Holzelementen integrierte Marmorlampen, die wie invertierte Bergpanoramen wirken, verändern ihre Lichtfarbe je nach Tageszeit – vom gedämpften Dinnerlicht bis zur pulsierenden Clubatmosphäre. Eine weitere erzählerische Ebene eröffnet die über vier Etagen kuratierte Fotogalerie im Sichtbeton-Stiegenhaus. Sie würdigt Egon Zimmermann, Olympiasieger von 1964 und Gründungsfigur des Hauses. Großformatige Schwarz-Weiß-Aufnahmen verbinden Sportgeschichte, Familienerbe und Gegenwart und schlagen eine Brücke zwischen Neubau und Tradition.

Das Hotel Kristberg versteht sich damit nicht nur als architektonisches Statement, sondern als vielschichtiges Raumgefüge. Es verbindet alpine Identität mit zeitgenössischer Klarheit, Massivität mit Transparenz, Geschichte mit Zukunft. Ein Haus, das in der Dämmerung zu leuchten beginnt – und damit seinen Dialog mit der Bergwelt sichtbar macht.


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Hotel Kristberg
Familie Christiane & Michael Zimmermann
Dorf 316
A-6764 Lech am Arlberg
tel: +43 5583 2488

www.hotel-kristberg.at


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Raumausstattung Wieland

Text: Angela Jungfer Fotos: www.christianbrandstaetter.com
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