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Das Fachmagazin für Hotellerie, Gastronomie, Tourismus, Freizeit, Wellness & Beauty
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Fachbeitrag

Die Website: Dreh- und Angelpunkt der Guest Journey

03/11/2025
4 Mins read



Michael Oberhofer
ist Präsident des Verwaltungsrats und CEO von Brandnamic Unlimited mit den Unternehmen Brandnamic, Yanovis und Carlito. Zusammen bündeln die drei Unternehmen und ihre 175 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sämtliche Kompetenzen für marktführende Hospitality-Lösungen in den Bereichen Software, Consulting und Marketing. Michael Oberhofer ist Referent der Brandnamic Academy mit Schwerpunkt Leadership. 

brandnamic.com

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Eine starke Website ist der zentrale Touch­point entlang der gesamten Guest Journey: vom ersten Kontakt, der neugierig macht und inspiriert, bis zur Buchung und darüber hinaus. Wer seine Direktbuchungen und damit den Umsatz steigern will, muss seine Website strategisch einsetzen. Dabei ist es wichtig, das Potenzial von Suchmaschinenoptimierung und -analyse, Storytelling, Bildsprache und Interaktivität konsequent auszuschöpfen. Bedenkt man die Fülle an Hotelwebsites, gilt hier mehr denn je: Der erste Eindruck zählt. Je attraktiver und benutzerfreundlicher eine Website ist, desto relevanter und einladender ihr Inhalt.

| Direktbuchungen, ein Gewinn für beide Seiten | 

Direktbuchungen zahlen sich für Hotels auf mehreren Ebenen aus: Sie senken die Kommissionskosten, erhöhen die Marge und schaffen Spielräume für individuelle Gästebetreuung. Doch auch für Gäste sind Direktbuchungen attraktiv: Sie schaffen oft exklusive Vorteile, eine direkte und damit klare Kommunikation und ein authentischeres Erlebnis als die Buchung über ein Portal oder eine OTA. Zusatzleistungen wie flexible Stornobedingungen, Zimmer-Upgrades oder kleine Überraschungen machen die Buchung über die Website zusätzlich reizvoll.

| SEO als Schlüssel zur Sichtbarkeit | 

Doch bevor Gäste buchen, müssen sie die Website überhaupt finden. Hier spielt die Suchmaschinenoptimierung (SEO) eine entscheidende Rolle. Laut einer Erhebung der Marktforschungs-Plattform Statista im Jahr 2023 beginnen 63 Prozent aller Reisen in Deutschland mit einer Onlinesuche, bei Kurzurlauben sind es sogar 68 Prozent. Wer dabei nicht prominent platziert ist, lässt sich die Möglichkeit entgehen, potenzielle Gäste anzusprechen. Eine optimierte Website mit klarer Struktur, relevanten Inhalten (das gilt für Bilder und Texte) und ansprechendem Design sorgt für bessere Rankings und für Vertrauen. Nutzer/innen assoziieren eine hohe Platzierung automatisch mit Qualität, was ein klarer Wettbewerbsvorteil ist.

| Content mit Persönlichkeit | 

Ein gutes Ranking allein reicht jedoch nicht aus. Eine Hotelwebsite muss auch emotional überzeugen. Bilder, die das Ambiente einfangen, ein auf den Betrieb zugeschnittenes Storytelling, das die Einzigartigkeit des Hauses transportiert, und Inhalte, die die Wünsche der Zielgruppen aufgreifen, sind entscheidend. Hier macht sich eine professionelle Zielgruppenanalyse bezahlt: Wer die Bedürfnisse der Reisenden kennt, kann Angebote passgenau präsentieren, vom speziellen Arrangement für Familien bis hin zum Romantikwochenende oder Angeboten für Aktivurlauberinnen und -urlauber.

| Upselling und Cross-Selling clever nutzen | 

Direktbucher/innen sind aktiver in ihrer Entscheidungsfindung. Der perfekte Zeitpunkt für Up- und Cross-Selling. Laut Branchenstudien buchen rund 15 Prozent der Gäste beim direkten Kauf bereits Zusatzleistungen wie Gutscheine oder Spa-Anwendungen. Wer seine Website entsprechend aufbaut, kann diesen Trend gezielt fördern und so den durchschnittlichen Buchungswert erhöhen. Auch Packages oder exklusive Angebote können geschickt auf der Website inszeniert werden.

| Interaktion verlängert die Verweildauer | 

Auch die Verweildauer auf der Website wirkt sich positiv auf das Ranking aus. Wer die Interaktion fördert, sorgt also nicht nur für ein besseres Suchmaschinenranking, sondern auch für mehr Buchungen. Hier kommen Hospitality-Software und Apps ins Spiel, die 2025 unerlässlich für ein reibungsloses Buchungserlebnis (mit dem einen oder anderen Wow-Effekt) sind. Live-Chat-Tools beantworten dringende Fragen in Echtzeit, Pop-ups für Newsletter-Anmeldungen erweitern den Adresspool und bieten die Möglichkeit, Gäste auch nach dem Aufenthalt gezielt anzusprechen. Diese Touchpoints verlängern die Beziehung zwischen Hotel und Gast über den Aufenthalt hinaus.

| Barrierefreiheit als Wettbewerbsvorteil | 

Ab dem 28. Juni 2025 gilt europaweit die gesetzliche Pflicht zur Barrierefreiheit für Websites – ein entscheidender Schritt, der nicht nur Menschen mit Behinderungen zugutekommt, sondern allen Gästen mehr Komfort bietet. Eine barrierefreie Website mit klarer Struktur, kontrastreicher Gestaltung, assistierenden Widgets und leichter Navigation sorgt für ein besseres Nutzererlebnis und stärkt das Vertrauen in das Hotel. Zudem wird die Website damit für Suchmaschinen besser lesbar, was das Ranking langfristig verbessert. Hotels, die Barrierefreiheit konsequent umsetzen, positionieren sich als verantwortungsvolle Gastgeber/innen mit Weitblick, erreichen neue Zielgruppen und zeigen Haltung.

| Die Website als strategisches Zentrum | 

Eine professionelle Website vereint alle Phasen der Guest Journey:

  • Pre-Stay: Inspiration, Information, Buchung und Upselling
  • On-Stay: Informationen, Tipps, Serviceangebote
  • Post-Stay: Newsletter, Re-engagement, Loyalitätsprogramme

Sie ist damit der rote Faden, der die Gästeerfahrung zusammenhält. Wer die Website als strategisches Zentrum seiner Guest Journey begreift, steigert nicht nur die Buchungen, sondern festigt auch die Beziehung zu den Gästen auf nachhaltige Weise.

| Fazit | 

Eine optimierte Hotelwebsite ist weit mehr als eine Buchungsplattform. Sie ist das digitale Schaufenster, das die Marke transportiert, Vertrauen aufbaut und Gäste direkt anspricht. Wer hier investiert, profitiert von mehr Direktbuchungen, höheren Umsätzen und einer stärkeren Gästebindung. Ein Gewinn für beide Seiten.


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